Besinnlichkeit am Ruhr-Kolleg

 

Nach langer und intensiver Vorbereitung war es am 09. Dezember 2016 endlich soweit. Das Ruhr-Kolleg öffnete seine Tore für alte, aktuelle und eventuell baldige Studierende. Man begrüßte sie in einer einladenden Atmosphäre zu dem offiziell ersten „Winterfest“ in der Geschichte der Schule. In enger Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft, besonderer Dank gilt hier Frau Petra Bach, hatten Mitglieder der Schülervertretung das ohnehin schon sehr charmante alte Gebäude an der Seminarstraße festlich geschmückt und mit weihnachtlicher Musik unterlegt. Es gab dank zahlreicher Spenden ein vielfältiges Angebot an teils auch veganen Leckereien und wärmenden Getränken.

 

Doch das Ruhr-Kolleg feierte noch eine weitere Premiere. Unter der Leitung von Kerstin Kloweit veranstaltete der Literaturkurs des 5. Semesters einen Poetry-Slam. In diesem Rahmen hatten alle Studierenden die Möglichkeit, weihnachtliche, aber auch weniger besinnliche selbst geschriebene Texte vorzutragen.

Fünf Studierende und ein externer Gast (Mitglied Fachschaftsrat der Komparatisten) folgten dem Aufruf und beschenkten in zwei Runden die anwesenden Zuschauer mit nachdenklichen Gedichten und Geschichten.

 

Auch ein Studierender aus dem Integrationskurs der Schule nutzte seine Chance und bewegte Schüler und Lehrer mit seinen englischsprachigen Slams, in denen Dawood Nasimi von seiner Flucht nach Deutschland erzählte und seinen Wunsch nach Sicherheit und Frieden zum Ausdruck brachte. Aufgrund seiner emotionalen Worte wählte ihn die zuvor aus Gästen zusammengestellte Jury zum verdienten Sieger.

 

Im Anschluss überraschte Herr Bofetti als Weihnachtsmann verkleidet nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Besucher des Winterfestes. Er verteilte statt Noten und Hausaufgaben Schokolade und festliche Grüße.

 

Auch unser Direktor war von dem Engagement und der vorbildlichen Zusammenarbeit von Lehrern und Studierenden begeistert. Ein besonderer Dank gilt vor allem Hauptorganisator Peter Abelmann (SV). Auf Nachfrage äußerte er sich  mit den Worten: „War ganz fantastisch“. Dem ist wohl nicht allzu viel hinzuzufügen. Das Ruhr-Kolleg zeigte sich an diesem Nachmittag von seiner besten Seite: engagiert, freundlich und weltoffen.

 

Hoffen wir, dass aus dieser schönen Premiere bald eine Tradition wird.

 

Text von Stella Hoppe, 5. Sem.

 

Für die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung gilt besonderen Dank  Raphaela Bock und Peter Abelmann.