Das Ruhr-Kolleg und die Ruhr

 

Einstieghilfe in die Ruhr

Essen: Ruhr-Kolleg | Mein Studierender und Co-Autor Mirko Janjic berichtet:

Exkursion zur Saprobienindexbestimmung!
Es hat geklappt! Unsere Gruppe hat einige Flussflohkrebse gefunden! Bei uns klappte es auch! Wir fanden Muscheln, Insektenlarven, Würmer, Egel... "Ja dann rein damit in die Petrischalen!", rief Frau Kreft - unsere LK-Lehrerin!
Es war der 19.06.2015. Die Biologie Leistungskurse des 4. und 5. Semesters machten eine Exkursion an die Ruhr in Mülheim. Die große Aufgabe bestand darin, den Saprobienindex - und damit die Gewässergüte - der Ruhr zu bestimmen!
Jede Gruppe bekam eine Mappe mit dem Überblick verschiedener Wassertiere und ihrer genauen Bezeichnung, Größe und weiteren Informationen. Siebe, Lupen, Pinsel und Petrischalen gab es auch noch dazu, denn nur mit dem richtigen Werkzeug konnte die Aktion beginnen! Es gab ein Aufgabenblatt, wo die "Fundstücke" aus der Ruhr notiert werden sollten, und mit Hilfe unterschiedlicher Daten wurde dann der Saprobienindex bestimmt. Der durchschnittliche Index lag bei 2,45!
Der Grad der organischen Verschmutzung der Ruhr liegt also, nach unserer Berechnung, bei gering bis mäßig belastet, Gewässergüteklasse II - III.
Angesichts der Tatsache, dass wie uns nicht weit von der Mündung in Mülheim Styrum befanden, gar kein schlechter Wert.